Widerstandsmuseum / Norges Hjemmefrontmuseum

Adresse:
Akershus festning
0015 Oslo
Telefon: +47 23 09 31 38
Telefax: +47 23 09 31 37
E-Mail: skauge.nhm@gmail.com
Website: www.forsvaretsmuseer.no/nor/Hjemmefrontmuseet
Öffnungszeiten:
September-Mai:
Mo-Fr: 10,00 bis 16,00 Uhr
Sa-So: 11.00-16.00 Uhr
Juni-August:
Mo-Sa: 10,00 bis 17,00 Uhr
Sonntag: von 11,00 bis 17,00 Uhr
Geschlossen: Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag, 24-26 Dezember, 31. Dezember und 1. Januar.
Eintrittspreise:
Erwachsene: 50,00 Kronen
Kinder: 25,00 Kronen
Rentner/Studenten: 25,00 Kronen
Pro Person Gruppen ab 10 Pers.: 40,00 Kronen

Die Ausstellungstafeln sind auf norwegisch und englisch aber viele Dokumente sind zwangsläufig auf deutsch. Außerdem ist die Ausstellung reich bebildert.
Außerdem hatte ein Modelbauer großen Spass daran Schlachtszenen etc. nachzustellen.
Hier: Norwegische Schwerwasser-Sabotage
Laut der Homepage zielt das Norwegische Widerstandsmuseum darauf ab, eine authentische Präsentation der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg zu geben. Vom Auftakt des Krieges über Invasion und Widerstand bis Befreiung und Frieden gibt das Museum einen gründlichen Blick auf wichtige Ereignisse und Themen mit Ton, Bilder, Texte, authentische Objekte und lebensechte Modelle.
Joa, klappt.
Die Ausstellung ist chronologisch gegliedert und daher sehr übersichtlich. Der Besucher wird deutlich der Zeitlinie entlang durch die hauptsächlich in unterirdischen Gängen gelegene Ausstellung geführt und kann eigentlich gar nicht "falsch" laufen.
An den (meist) passenden Orten wird dann ein bestimmtes Themenfeld (Widerstand der Lehrer / Widerstand der Kirche / Judenverfolgung / Untergrundpresse...) in Gänze in den Zeitablauf eingefügt was meistens sehr gut gelingt.
Angesichts des deutlich begrenzten Raumes und der Fülle der Themen und Ausstellungsstücke ist die Konzeption meiner Ansicht nach absolut gelungen auch wenn alles sehr "vollgestopft" ist!
Allerdings muss man sich sehr viel Zeit mitbringen wenn man wirklich alle Dokumente lesen möchte.
Außerdem war mir die Ausstellung selbst stellenweise nicht gut genug dokumentiert. Neben den zweisprachigen Übersichtstexten hätte ich mir bei vielen Ausstellungsstücken eine genauere (oder überhaupt eine) Beschreibung und mehr Details gewünscht.
Außerdem hätte ich es schön gefunden und halte es generell für sinnvoll, wenn die zahlreichen deutschen und norwegischen Originaldokumente wenigstens ins englische übersetzt gewesen wären.
Allerdings kann nahezu jeder Norweger auch deutsch, daher war das wohl nicht nötig.
Fazit: Sehr informative und gute Ausstellung, ein absolutes MUSS für jeden der sich auch nur einen Krümel für Geschichte interessiert - und für alle anderes auch!
FerminaDaza - 16. Jan, 13:20